HILFSMITTEL IM TAMPONDRUCK

RICHTIGER EINSATZ DER MARABU HILFS- UND ZUSATZMITTEL IN TAMPONDRUCKFARBEN

Tampondruck ist ein universelles Druckverfahren für die Bedruckung überwiegend dreidimensionaler Objekte zu dekorativen oder informativen Zwecken. Die unterschiedlichen Anwendungsgebiete und Maschinenvielfalt machen es notwendig, dass die Druckfarbe für die jeweilige Verarbeitung entsprechend eingestellt wird. Die dazu einzusetzenden Hilfs- und Zusatzmittel werden in dieser TechINFO vorgestellt.

Marabu bietet lösemittelbasierte sowie eine UV-härtende Tampondruckfarbe an. Jede dieser Farbsorten hat spezifische Eigenschaften und Einsatzgebiete, die auf der Marabu Homepage genauer beschrieben werden. 

Decorative Image

1. VISKOSITÄT

Unter Viskosität versteht man, wie dünn (niedrigviskos) oder dick (hochviskos) eine Farbe ist oder eingestellt wurde. Die Kontrolle der richtigen Viskosität vor Druckbeginn ist wichtig, da sie ganz besonderen Einfluss auf das Farbabgabeverhalten vom Tampon hat, bzw. auf den Farbverlauf, die Druckkantenschärfe, das mögliche Eintrocknen im Klischee oder die Farbhaftung. 

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Maschinen und Anforderungen im Markt sind lösemittelbasierte Farben nicht druckfertig eingestellt. Vor Druckbeginn wird die Viskosität der Farbe durch die Zugabe von Verdünner und/oder Verzögerer an die jeweiligen Druckbedingungen angepasst. Hier macht auch das UV-härtende Farbsystem Tampa® Cure TPC keine Ausnahme. 

Die Basistöne einer Farbsorte werden bei der Herstellung auf einen engen Viskositätsbereich eingestellt und kontrolliert, mit zwei Ausnahmen:

  • Bei Weiß, Deckweiß und hochdeckenden Bunttönen liegt die Viskosität aufgrund des hohen Pigmentanteils immer höher als bei allen anderen Farbtönen
  • Rasterfarben werden im Vergleich zu Strichfarben immer höherviskos eingestellt, um eine optimale Punktqualität im Druck zu erzielen 

 

Verdünner
Die Verdünnerzugabe beeinflusst die Viskosität, Fließfähigkeit und das Farbabgabeverhalten der Farbe vom Tampon, ganz besonders auch die Trocknungsgeschwindigkeit sowie das Anlösevermögen und damit die Haftung zum Bedruckstoff. Neben den universellen Verdünnern TPV und dem schnellen TPV 2 stehen weitere spezielle Verdünner zur Verfügung. Die entsprechende Empfehlung steht im Technischen Datenblatt der Farbsorte. 


Verzögerer
Verzögerer sind Lösemittel mit einer deutlich langsameren Verdunstung und werden nur dann der Farbe anteilig zum Verdünner zugegeben, wenn die Antrocknung der Farbe am Tampon oder die Trocknung der Farbe im Klischee verlangsamt werden soll. Dies kann besonders bei langsamer Taktzahl notwendig sein oder wenn bei Mehrfarbenmaschinen mit einem Verschiebetisch (Shuttle) gearbeitet wird. Der farbsortenspezifische Verzögerer WV 1 wird der Maqua® Pad MAP ohne Verdünner zugegeben. 


Produktübersicht mit Eigenschaften
Verdünner bzw. Verzögerer setzen sich meist aus einer Kombination verschiedener Lösemittel zusammen, um spezifische Eigenschaften zu erzielen. Ein wichtiges Kriterium ist die Verdunstungsgeschwindigkeit, aber auch die Lösekraft. Generell sind Verdünner deutlich schneller trocknend als Verzögerer.

Verdünner 

 

Verdunstungszahl*

Lösekraft

Geruch 

GLTPV

10–20 

sehr gut

mittel

GLV

180–200

gut

mild

PPTPV

30–50 

mittel 

mittel

QNV

200–220

gut

mittel

TPV

30–50

gut

mittel

TPV 2

10–20

sehr gut

mittel

TPV 3

200–250

sehr gut

mild

TPV 6

30–40

gut

mittel

TPV 7

30–40

gut

mittel

TPV 8

65–75

gut

mild

TPV 9

20–30

gut

mittel

TPV 10

65

gut

mild

TPGLV 

35–55 

gut

mittel

TPLV

65–85 

gut

mittel

UKV 1 

30–50 

sehr gut

stark


* Verdunstungszahl im Vergleich zu Ether = 1 

Verzögerer

 

Verdunstungszahl*

Lösekraft 

Geruch 

SV 1

450–500

gut

mild

SV 3

1800

gering

mild

SV 5

250–300 

gut

mild

SV 9

3000

gering

mild

SV 11

380–400 

gut

mild

SV 12

1500

gut

mild

WV 1 

1100–1300 

gering

mild


* Verdunstungszahl im Vergleich zu Ether = 1 

Reiniger 

 

Verdunstungszahl* 

Lösekraft 

Geruch 

UR 3

30–50

gut

mild

UR 4

80–100

gut

mild

UR 5

180–200

gut

mild

WR 1

800–1000

gering

mild


* Verdunstungszahl im Vergleich zu Ether = 1 

Anmerkungen

Die Angaben in der Spalte „Verdunstungszahl“ sind abgeleitet von den Verhältniszahlen der jeweiligen Lösemittel. Es handelt sich dabei um theoretisch errechnete Werte ohne Berücksichtigung von Wechselwirkungen, die durch Lösemittelgemische und den Einfluss der Bindemittel auftreten. In der Praxis kann aufgrund der Verdunstungsgeschwindigkeit nicht automatisch auf die direkte Qualität der Farbabgabe geschlossen werden.  

Die Angaben unter dem Begriff „Geruch“ sind subjektiv und werden von verschiedenen Personen unterschiedlich beurteilt. 

2. DRUCKEINSTELLUNG

Alle Tampondruckfarben müssen vor Druckbeginn durch Zugabe des Verdünners druckfertig eingestellt werden. Generell ist die Farbjustierung von vielen Parametern abhängig wie z. B. Farbsorte, Klischeeart und -tiefe, Farbführung (geschlossen oder offen), Maschinengeschwindigkeit sowie Form, Größe und Härte des Tampons. 

Die ab Seite 6 aufgeführten Startrezepturen auf Basis einer Raumtemperatur von 20°C sollen für eine schnelle Einstellung behilflich sein. 

3. DECKVERMÖGEN

Die meisten Tampondruckfarben verfügen über 17 Standardfarbtöne im System Tampacolor. Dieses Farbsystem umfasst eine Kombination aus deckenden und transparenten Farbtönen und erlaubt brillante Farbtonmischungen. Wird ein hohes Deckvermögen für den Druck auf dunkle Untergründe benötigt, so bestehen bei leicht reduzierter Brillanz folgende Möglichkeiten: 
 
Hochdeckende Töne
In vielen Tampondruck Farbsystemen sind vier hochdeckende Farbtöne erhältlich:

122 Hellgelb, hochdeckend 
130 Zinnoberrot , hochdeckend   
152 Ultramarinblau, hochdeckend 
162 Grasgrün, hochdeckend 

Deckpaste OP 170
Durch Zugabe der Deckpaste OP 170 kann das Deckvermögen von Bunttönen deutlich gesteigert werden, ohne die Chemikalien- und Trockenabriebbeständigkeit wesentlich zu beeinflussen. Die maximale Zugabe beträgt 15 %. Deckpaste OP 170 ist nicht für den Einsatz in Weißfarbtönen geeignet. Im Marabu-ColorManager MCM sind nach Farbton optimierte, deckende sowie hochdeckende Mischrezepturen hinterlegt, mit denen Farbreferenzen wie PANTONE®, RAL oder HKS nachgestellt werden können. 

4. MATTIERUNG

Der Glanzgrad einer lösemittelbasierten Farbe kann durch Zugabe von Hilfsmitteln reduziert werden.


Mattpaste ABM 
Durch Zugabe von 5-20 % der bei 1K-Farben einsetzbaren Mattpaste ABM wird der Glanzgrad der Farbe leicht bis deutlich gesenkt. Die Zugabe führt zu einer Aufrauhung der Farboberfläche, die die Reflektion des einfallenden Lichtes reduziert und so zu einem matteren Erscheinungsbild führt.  Mit steigender Zugabe werden das Deckvermögen sowie die Abriebfestigkeit reduziert.  Alternativ, besonders aber für die 2K-Farben, wie auch für die UV-härtende TPC, empfehlen wir das Mattierungspulver MP. 


Mattierungspulver MP
Soll eine Druckfarbe mattiert werden, ohne das Deckvermögen zu reduzieren, so kann dies durch die Zugabe des universellen Mattierungspulvers MP erfolgen. Hier empfehlen wir eine Zugabe von 1-4 % (bei Weiß max. 2 %) MP, wobei das Pulver maschinell in die Farbe eingerührt werden muss. Das Mattierungspulver MP ist universell verträglich und eignet sich für alle Farbsorten, ganz besonders für Zweikomponentensysteme.

5. FARBVERLAUF

Alle Farbsysteme enthalten in ihrer Rezeptur bereits Verlaufmittel, um der Luftblasenbildung in der Druckfarbe durch sehr starkes Aufrühren entgegenzuwirken. Treten Verlaufstörungen auf, so haben sie ihre Ursache meist in farbabweisenden Rückständen an der Bedruckstoffoberfläche. Hier empfiehlt sich eine Vorreinigung (s. Kapitel 9).


Druckverbesserer ES
Seitens der Farbe kann eine zu hohe Viskosität die Ursache sein, die durch weitere Verdünnerzugabe vermieden werden kann. Bringt dies keine Verbesserung, so steht mit dem Druckverbesserer ES ein entsprechendes Hilfsmittel zur Verfügung. Dieses silikonhaltige Hilfsmittel verringert die Oberflächenspannung der Farbe mit zusätzlich entschäumender Wirkung. Die Zugabemenge darf 1 % nicht überschreiten, da sonst Haftungsprobleme, besonders im Überdruck, entstehen können.


Verlaufmittel UV-VM 
UV-VM wird anstelle von Druckverbesserer ES in den Farbsystemen Tampa® Pur TPU und Tampa® Cure TPC eingesetzt.  

6. STATISCHE AUFLADUNG

Antistatikpaste AP
Auf unpolaren und statisch sensiblen Kunststoffen wie z. B. Polystyrol empfehlen wir eine Zugabe von 1015 % der Antistatikpaste AP. Die Paste reduziert die „Zähigkeit“ in der Druckfarbe und wirkt gleichzeitig durch polare Lösemittel in der Rezeptur der Bildung von Statik entgegen.

7. HAFTVERMITTLER

Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) müssen vor Druckbeginn vorbehandelt werden, um eine Farbhaftung zu erzielen. Ausnahme hierbei ist Polypropylen, wenn Mara® Prop PP zum Einsatz kommt. Neben traditionellen Vorbehandlungsmöglichkeiten, wie dem Corona- Verfahren bzw. der Gasvorbeflammung, gibt es für Polypropylen auch ein spezielles Hilfsmittel, den Primer P 2. 


Primer P 2 
Dieses spezielle „Lösemittel“ wird vor Druckbeginn manuell mittels Lappen oder Spritzpistole vollflächig auf die PP-Oberfläche aufgebracht. Danach kann das Polypropylen mit geeigneten 1K- oder 2K- Farben bedruckt werden. Die Wirkung der Vorbehandlung mit P 2 ist zeitabhängig und sollte maximal 1-2 Tage vor der Bedruckung aufgebracht werden.

8. ABRIEBBESTÄNDIGKEIT

Oberflächenadditiv SA-1 
Mit diesem universell in allen Tampondruckfarben (außer Maraprop PP) einsetzbaren Hilfsmittel kann die Abrieb- und Schmissbeständigkeit gesteigert werden. Gleichzeitig lässt sich die Farbübertragung vom Tampon auf den Bedruckstoff verbessern.    Empfohlene Zugabemenge 3-5 % (max. 10 %).

9. VORREINIGUNG

Viele Materialien wie Weich-PVC oder pulver-/ nasslackierte Untergründe sind an der Materialoberfläche durch nicht sichtbare Additive oder Weichmacher verunreinigt. Diese Trennschicht verhindert den direkten Kontakt/Druck auf den Bedruckstoff und führt oftmals zu einer schlechten Farbhaftung.


Planenreiniger PLR 
Mit diesem milden Reiniger auf Alkoholbasis können Verschmutzungsrückstände mit einem Lappen von der Bedruckstoffoberfläche entfernt werden zur Verbesserung der Farbhaftung. Der Lappen sollte regelmäßig gewechselt werden.

10. HÄRTER / HAFTUNGSVERBESSERER

Es gibt Farbsorten, die optional als Einkomponentensystem (1K) oder Zweikomponentensystem (2K) eingesetzt werden können. In diesen Fällen kann die Zugabe von Härter die Farbhaftung auf schwierigen Bedruckstoffen sowie die chemische und mechanische Beständigkeit verbessern. Im Falle von 2K-Farben ist die Zugabe von Härter unverzichtbar. 

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass eine Härterzugabe den Verarbeitungszeitraum je nach Farbsorte und Härter auf 8 bis 16 Std. begrenzt. Für die Marabu Farbsysteme stehen verschiedene Härter zur Verfügung: 


Härter H 1
Härter H 1 ist vergilbungsfrei und eignet sich daher für Anwendungen im Außenbereich. Weitere Eigenschaften: relativ flexibler Farbfilm, lange Topfzeit und langsame Trocknung.


Härter H 2
Härter H 2 eignet sich nicht für den Außenbereich, da er bei UV-Bestrahlung vergilbt, was bei Lack, Weiß und anderen hellen Farbtönen sichtbar wird. Weitere Eigenschaften: harter und spröder Farbfilm, schnelle Trocknung und kürzere Topfzeit. 


Härter H 4
Härter H 4 ist vergilbungsfrei und eignet sich daher für Anwendungen im Außenbereich. Weitere Eigenschaften: deutlich erhöhte Beständigkeit gegen Wasser und Luftfeuchtigkeit.


Härter HX
Härter HX ist vergilbungsfrei und eignet sich daher für Anwendungen im Außenbereich. Weitere Eigenschaften: relativ flexibler Farbfilm, lange Topfzeit und langsame Trocknung. HX wird ohne die Verwendung von aromatischen Kohlenwasserstoffen hergestellt.


Härter HT 1
HT 1 kann anstelle von H 1 oder H 2 bei gleicher Zugabemenge eingesetzt werden. Dieser wärmereaktive Härter reagiert mit dem Bindemittel der eingesetzten Farbe allerdings nur bei einer Ofentrocknung von 150 °C/30 min. Der Einsatz beschränkt sich daher auf temperaturbeständige Bedruckstoffe.


Härter MGLH
MGLH ist farbsortenspezifisch für die Anwendung der Tampa® Glass TPGL und wird für keine andere Tampondruckfarbe empfohlen. 


Härter HW 1
HW 1 ist farbsortenspezifisch für die Anwendung der wasserbasierten Maqua® Pad MAP auf Textilien, um die Waschbeständigkeit zu erhöhen und wird für keine andere Tampondruckfarbe empfohlen. 


Haftvermittler TP-HV 1
TP-HV 1 wird der Tampa® Sport TPSP zugegeben für schwierig zu bedruckende und wasserabweisende Textilien wie DWR („durable water repellent”)-beschichtete PU-Materialien (z. B. Sportkleidung, Taschen, Regenjacken, Schuhe, Schirme, Rücksäcke, Regenschutz für Kinderwagen, etc.). Vorversuche sind unerlässlich! Da der gedruckte Farbfilm unmittelbar nach dem Druck klebrig sein könnte, ist es wichtig, ihn anschließend bei Raumtemperatur oder bei Temperaturen, die für das Textil geeignet sind, zu trocknen. TP-HV 1 muss immer in Kombination mit Härter H 4 verwendet werden (Zusatz von 5 % TPHV 1 und 20 % H 4).   


Generelle Information zu Härtern
Alle Härter sind feuchtigkeitsempfindlich.  Während des Trocknungsprozesses der Farbe muss daher in den ersten 24 Stunden möglichst jede Feuchtigkeitseinwirkung (auch Luftfeuchtigkeit!) vermieden werden, sonst reagieren Teile des Härters mit Wasser und stehen einer kontrollierten Farbreaktion nicht mehr zur Verfügung. Auch die Gebinde-Lagerung muss unter Ausschluss von Feuchtigkeit erfolgen (Dose immer vollständig schließen!).

Weiterhin ist bei allen 2K-Systemen der Grad der Vernetzung, also die anschließende chemische und mechanische Beständigkeit der gedruckten Farbe, sehr temperaturabhängig. Bei einer wärmeforcierten Trocknung der Farbe unmittelbar nach dem Druck bei 140 °C – 150 °C für 20-30 min. wird eine optimale Farbvernetzung und somit die höchste Beständigkeit erzielt.  

2K-Systeme können auch bei Raumtemperatur getrocknet werden, nur dauert dann die vollständige Vernetzung bis zu 7 Tage bei verminderter Beständigkeit. Auf schwierigen Untergründen wie Glas, einigen Metallen oder Duroplasten sowie bei hohen Anforderungen, wie z. B. Spülmaschinen-festigkeit, kann daher die Trocknung der Farbe im Ofen zur Pflicht werden. 

11. KLISCHEESCHUTZ

Anti-Rost Additiv AR
AR ist ein farbsortenspezifisches Hilfsmittel, das beim Einsatz der wasserbasierten Tampondruckfarbe Maqua® Pad MAP das Rosten von qualitativ minderwertigen Stahlklischees verhindert. 

12. FAZIT

Generell sollte – abgesehen von der regulären Zugabe von z. B. Verdünner oder Härter - ein weiteres Modifizieren der Farbe nur in besonderen Fällen stattfinden.  

Alle Zusatz- und Hilfsmittel zeigen ihre positive Wirkung nur dann, wenn sie in den angegebenen Mengen zugegeben werden. Dabei gelten für jede Farbsorte verbindlich die Angaben in den Technischen Datenblättern. Die Zugabemenge bezieht sich dabei immer auf Gewichtsprozente. Eine Überdosierung verschlechtert die Druckergebnisse und kann zu Verlaufsproblemen oder Haftungsverlust führen, speziell im Farbüberdruck. Daher sind eine Waage und präzises Arbeiten unbedingte Voraussetzung. Jede Hilfsmittelzugabe verändert die Eigenschaften des ausgewählten Farbsystems. Daher muss vor Auflagenbeginn unbedingt ein aussagekräftiger Drucktest erfolgen. 

Kontakt
Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne:

Technical Hotline
Tel.: +49 7141 691140
technical.hotline[at]marabu.de

 

Tampa® Star TPR

Tampa® Plus TPL

Tampa® Pol TPY

Druckeinstellung

1- oder 2K-Farbe, sehr enge Einstellung notwendig sonst Neigung zu Aufbau am Tampon (Statik)

1- oder 2K-Farbe, einfache Verarbeitung, druckt auf Vollabgabe; frei von aromatischen Kohlenwasserstoffen

1- oder 2K-Farbe, einfache Verarbeitung, druckt auf Vollabgabe

Härter H 1, langsam

• * 

Härter H 2, schnell

Härter H 4, hochbeständig

Härter HX

Härter HT 1, wärmereaktiv

Zugabemenge Härter

10 %

10 %

10 %

Stahlklischee, Vollätzung

18 – 21 µm

18 – 28 µm 

20 – 28 µm

Farbbecken (offen)

10 – 20 % TPV

10 – 20 % TPV
10 – 20 % TPV 3 / TPV
10 – 20 % TPV 8 

15 – 20 % TPV

Farbtopf < 25 Drucke/min

10 – 20 % TPV

10–20 % TPV / TPLV 

15 – 20 % TPV

Farbtopf > 25 Drucke/min

15 % TPV 2

15 % TPV 2

15 – 20 % TPV 2

Rotation

25 – 30 % TPV

15 – 25 % TPV
15 – 25 % TPV 7 

Verzögerer

SV 1, VP, TPV 3

TPV 3 *, SV 11, VP

SV 1, VP, TPV 3

 

Tampa® Pur TPU

Tampa® Tech TPT

Tampa® Tex TPX

Druckeinstellung

2K-Farbe, sehr hohe Beständigkeiten, darf nicht zu dünn eingestellt werden

„schnelle“ 2K- Farbe mit langer Topfzeit (bis 16h). Die Farbe druckt in der Regel auf Vollabgabe

2K-Farbe für Textildruck, vielseitig mit guter Haftung auf vielen Substraten, auch bei anderen Anwendungen

Härter H 1, langsam

Härter H 2, schnell

Härter H 4, hochbeständig

Härter HX

Härter HT 1 (wärmereaktiv)

Zugabemenge  Härter

25 %
33 % (Drucklack)

25 %

20 %

Klischee, Stahlvollätzung

20 – 24 µm

20 – 24 µm

20–28 µm / > 35 µm (Textil)

Farbbecken (offen)

10 – 15 % TPV

10 – 15 % TPV

10 – 15 % TPV 2/7/9/10
10 – 25 % TPV 8 

Farbtopf < 25 Drucke/min

10 – 15 % TPV

10 – 15 % TPV

10 – 15 % TPV 2/7/9/10

Farbtopf > 25 Drucke/min

10 – 15 % TPV 2

10 – 15 % TPV 2/7/9/10

Rotation

25 – 35 % TPV / TPV 2
15 – 25 % TPV 7

25 – 30 % TPV / TPV 2
15 – 25 % TPV 7

Verzögerer

SV 1, VP, TPV 3

SV 1, VP, TPV 3

TPV 3 *, GLV, SV 1 *


*  nicht für sensible Anwendungen geeignet

 

Tampa® RotaSpeed TPHF

Tampa® Cure TPC

Tampa® Sport TPSP

Druckeinstellung

1- oder 2K-Farbe für Rotationsdruck mit dafür optimaler Viskositätseinstellung, halogen- und aromatenfrei

UV-härtende Farbe, die vor Druckbeginn auf Druckviskosität gebracht wird; druckt auf Vollabgabe und baut am Tampon nicht auf

2K-Farbe für Natur- oder Kunstfasern, EVA, Boost sowie DWR-beschichtetes Material; sehr flexibel und beständig

Härter H 1, langsam

Härter H 2, schnell

Härter H 4, hochbeständig

Härter HX

Haftverbesserer 

• 2 % UV-HV 1

• 5 % TP-HV 1

Zugabemenge Härter

10 %
20 % (Drucklack)

5 %

10–20 % (H 2)
15–20 % (H 4)

Klischee, Stahlvollätzung

gerastert: 22 – 30 µm
ungerastert: 20 – 22 µm

18 – 22 µm 

33 – 35 µm

Farbbecken (offen)

5 – 20 % TPV 8

5 – 10 % TPV 2, ggf. TPV / TPV 7

5 – 15 % TPV 2 / 10

Farbtopf < 25 Drucke/min

5 – 20 % TPV 8

5 – 10 % TPV 2

5 – 15 % TPV 2 / 10

Farbtopf > 25 Drucke/min

5 – 10 % TPV 2

5 – 15 % TPV 2 / 10

Continua / Big Wheel: 
Rotoprint / Mini Wheel: 

5 – 15 % TPV
10 – 20 % TPV 2

5 – 15 % TPV 2

Verzögerer

TPV 3 *

GLV

 

Tampa® Glass TPGL

Mara® Tech MGO

Mara® Prop PP

Druckeinstellung

Schnelltrocknende 2K-Farbe mit sehr guter Verarbeitung und besten Beständigkeiten; exzellentes Erscheinungsbild

1K-Einbrennfarbe für Glas- und Metallanwendungen mit sehr guter chemischer Beständigkeit und hohem Deckvermögen

1K-Farbe für vorbehandeltes und unvorbehandeltes PP; PP benötigt einen höheren Verdünneranteil, druckt auf Abriss, baut am Tampon jedoch nicht stark auf

Härter

MGLH

Zugabemenge Härter

5 %

Klischee, Stahlvollätzung

18 – 24 µm

20 – 22 µm

18 – 25 µm 

Farbbecken (offen)

15 – 25 % TPGLV
15 – 25 % PPTPV

10 – 20 % TPV

20 – 25 % PPTPV

Farbtopf < 25 Drucke/min

15 – 25 % TPGLV
15 – 25 % TPV

15 – 25 % TPV 2

20 – 25 % PPTPV

Farbtopf > 25 Drucke/min

max. 20 % TPGLV

15 – 25 % TPV 2

5 – 35 % PPTPV

Rotation

30 – 35 % PPTPV 
+ 3 % AP 
15 – 35 % UKV 1

Verzögerer

TPV 3

GLV, SV 3*

SV 1


*  nicht für sensible Anwendungen geeignet

 

Maqua® Pad MAP

Druckeinstellung

Schnelltrocknende 2K-Farbe mit sehr guter Verarbeitung und besten Beständigkeiten; exzellentes Erscheinungsbild; druckt nicht auf Vollabgabe

Härter

HW 1

Zugabemenge Härter

10 %

Klischee, Stahlvollätzung

20 – 35 µm / + 5 % AR

Farbbecken (offen)

Farbtopf < 25 Drucke/min

5 – 10 % WV 1

Farbtopf > 25 Drucke/min

5 – 10 % WV 1

Rotation

Verzögerer

WV 1